Rom: Marc Aurel und Divus Antoninus Pius
um 161 n. Chr.
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Erlangen, Friedrich-Alexander-Universität, Antikensammlung  Antikensammlung Erlangen AST-2 Sammlung Heerdegen II |
Vorderseite |
DIVVS - ANTONINVS. Kopf des Antoninus Pius nach rechts in Perlkreis. |
Rückseite |
CONSECRATIO. Viergeschossiger, mit Girlanden und Statuen geschmückter sowie von Viergespann (quadriga) gekrönter Scheiterhaufen (rogus) auf Standlinie, beiderseits S - C, in Perlkreis. |
Datierung |
um 161 n. Chr. Römische Kaiserzeit  |
Nominal |
Sesterz  SesterzVon „semistertius“ (dritthalb), also zunächst im Wert von 2,5 Assen.
Bezeichnet zunächst eine Silbermünze [siehe dazu unter Sesterz (Silber)].
Im Namen des M. Antonius erstmals als Kupfermünze mit den Wertangaben HS und Delta (vier asses) geprägt. Seit der Münzreform des Augustus 18 v. Chr. ein Bronzenominal im Wert von 4 Assen oder ¼ Denar, geprägt wie der Dupondius in Messing ('Orichalcum'). Nach 260 n. Chr. wurde die Prägung eingestellt, selten sind Doppelsesterzen (das Kaiserbild der Vs. trägt hier zur Unterscheidung eine Strahlenkrone anstelle des meist üblichen Lorbeerkranzes) des Postumus und Traianus Decius, häufig auf ältere (einfache) Sesterzen überprägt. |
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Bronze ; 23,46 g; 32 mm; 11 h |
Literatur |
RIC III Marc Aurel 315 Nr. 1266. |
Abteilung |
Antike, Römische Kaiserzeit |